Glimmen in der tiefen Nacht

Geschrieben von Arles am 3. Mai 2017 01:33 Uhr

    

Auch dieser Eintrag stammt aus meinem Blog in Kwick und ist vom 22.11.2016. Der Eintrah stellte einen Versuch da mal etwas anders geschrieben zu haben.



Akt 1 - Vergessen

 

Es ergab sich eines Tages, das ein kleines Licht in eine längst vergessene Stadt fand. Es wusste nicht wie es dort hin kam, wo es doch auf dem Weg nachhause war, also muss es vom Weg abgegkommen sein. Es gab nur einen Hacken, es hat den Weg niemals verlassen. Das inzwischen tief verunsicherte Lichtlein suchte und such und suchte nach dem Weg zurück, doch die Stadt schien sich am Rand nur immer wieder zu wiederholen. Nach gefühlten Stunden lies es sich nieder und versuchte sich zu beruhigen, da fiel den Lichtlein ein schwaches Leuchten in der Ferne auf, voller Aufgregung und Hoffnung flog es so schnell wie scheinbar noch nie. Es hielt vor einem Fenster das zu einem großen Haus gehörte, auf der anderen seite sah es eine brennde Kerze die das Licht sein musste, das es sah. Das Lichtlein sank traurig immer tiefer, als es plötzlich eine Stimme vernahm, eine warme und lebendige Stimmte die dem Lichtlein immer wieder sagte: ,Leuchte uns eine bessere Zukunft''!

Akt 2 - Krankheit

Das Lichtlein sammelte sich, flog um das Haus um einen Eingang zu finden und zu der Kerze zu gelangen. So kam es das es durch den Schornstein in das Wohnzimmer des Hauses gelang und sich direkt zu Kerze begab. Wie lang das Lichtlein wohl brauchte? Die Kerze war fast niedergebrannt und schien ihr Leben zu verlieren. Es fragte die Kerze wo es war, was passiert war und warum nur sie brannte. Die Kerze, im wissen das ihr Licht bald erlischen würde erzählte dem Lichtleich folgendes: ,Vor langer Zeit war es hier hell und schön, wir Flammen tanzten in der klaren Nacht und spendeten dem Leben ein Licht, dem es folge konnte. Eines Tages wurde das Leben weniger und damit auch die Flammen die für sie leuchten sollten. Dunkelheit zog ein, nahm sich alles was sie wollte und noch mehr'' - Sie stopte kurz - ,Licht ist was es fürchtet, Licht kann die Krankheit heilen, Licht ist was wir sind''. Die Kerze erlosch und das Lichtlein hatte nur noch mehr Fragen, doch war es jetzt wieder alleine. Es sah sich im Haus um und bemerkte die Vielen längt nicht mehr genutzten Feuerstellen. Es verstand das Licht Schutz bringt, aber das kleine Licht konnte kein Feuer machen oder stärker leuchten, es war schließlich nur ein Lichtlein.

Akt 3 - Schimmern

Das Lichtlein packte alle Mut die es hatte und verließ das Haus um sich erneut umzusehen. Die Stadt war, wenn man bedenkt das sie sich zu wiederholen schien, nicht so groß wie es erst dachte, es durfte sich nur noch davon austricksen lassen. Als es jedes Haus und jeden Weg gesehen hatte, aber keinen Hinweis auf einen Ausweg fand, flog es zu einem Brunnen um nachzudenken. Der Brunnen schien schon fast in der Mitte der Stadt zu liegen, er war schon alt und wurde offenbar nie aufbereitet. Es konnte sogar ganz leise das tropfen des Wasser vernehmen, das tief im Brunnen zu sein schien. Warte, die ganze Stadt stand doch, warum gab es Wasser? Warum bewegte sich das Wasser wärend man keinen Wind, keinen Luftzug, kein Leben vernehmen konnt? Das Lichtlein, inzwischen neugierig was den Brunnen so ungewöhnlich machte, flog hinein um das Wasser zu sehen. Es fand nicht nur Wasser, sondern auch ein paar Glühwürmchen die schwach in den Tiefen des Brunnens leuchteten und ein sanftes Schimmern auf die Wasseroberfäche brachten.

Akt 4 - Sicherheit

Die Glühwürmchen schienen das Lichtlein nicht wahrzunehmen, war es ja immer noch nur ein kleines schwaches Licht. Die Kerze sagte, das die Krankheit Licht fürchtet, war das der Grund weshlab das Wasser immer noch tropfte? Aber warum waren an so einem Ort Glühwürmchen? Das Lichtlein hatte keine Zeit selbst zu fragen, weder konnte es das. Es flog wild herum und versuchte die Insekten dazu zu bringen den Brunnen zu verlassen, was dem Lichtlein aber einfach nicht gelingen wollte. Es spielte schon mit dem Gedanken aufzugeben, da hatte es eine idee - Wasser. Es nutzte die Tropfen des Wassers um den eigenen Lichtschein zu verstärken woraufhin die Glühwürmchen ebenfalls mit mehr Licht reagierten. Warte, die Kerze konnte sprechen, also...können das die Insekten vielleicht auch? Es stellte Fragen über Fragen an ein paar Lebewesen, die vielleicht nemals antworten könnten, doch bekam es nur eine Antwort von den Glühwürmchen: ,Das Tief es Brunnens liegt nicht mehr in der Stadt, also ist es sicher''. Das Lichtlein flehte und bettelte das sie mehr erzählen sollten, doch die Glühwürmchen blieben wieder still. Es musste doch eine Möglichkeit geben das eigene schwache leuchten und die Insekt zu nutzen, um sich einen Weg aus der Stadt zu leuchten - dachte das kleine Licht und überlegte wie noch nie. Und zack! Es hatte tatsächlich eine Idee, die es den Glühwürmchen in einem sanften und sehr betörendem Licht zuflüsterte.

Akt 5 - Sterne

Die Glühwürmchen waren gefangen im Bann des Lichts und der Stimme des kleinen Lichtleins, wie hypnotisiert schienen sie zu sein. Das Lichtlein nicht war nicht dumm und nutzt diesen Moment um mit allen Insekten aus den Brunnen zu fliegen und sie darüber zu versammeln. Wie macht man möglichst viel Licht mit solch kleinen und kaum leuchtenden Dingern? - Fragte sich das Lichtlein still. Erst jetzt viel dem kleinen Licht auf, das alles was nicht von Licht beschienen wurde in einem traurigen schwarz und weiß gehalten war. Als hätte etwas jede Farbe, jede Freude aus der Stadt gesogen. Weder das Lichtlein noch die Glühwürmchen konnten Feuer machen und keines der Lichter war stark genug um wirklich etwas zu bewirken, nicht mal zusammen. Ob noch andere hier her finden könnten oder fanden? Es hatte eine Idee und schickte die Glühwürmchen in den Himmel, wo sie ganz schwach, kaum sichtbar, wie kleine Sterne leuchteten. Das Lichtlein konnte nicht wissen warum sie Leuchten, doch zogen sie von irgendwo mehr und mehr Glühwürmchen an bis ein Großteil des Himmels über der Stadt nichr mehr nur schwach leuchtete. Wie ein Sternenhimmel.

Akt 6 - Dunkelheit

Obwohl der Himmel stahlte, blieb die Stadt dunkel. Keine Veränderung war zu sehen. Aber das war nur der Anfang dachte das kleine Licht und versuchte die Glühwürmchen neu anzuordnen. Sie reagierten nicht. Nicht auf das leuchten des Lichtleins, noch auf dessen Stimme. Irgendwas war anders, irgendwas blockte das Lichtlein ab und das Leuchten des Himmels wurde weniger. Glühwürmchen fingen an zu sterben und flogen von Himmel als wären sie die Laune des Wetters - Regen. Das Lichtlein verstand nicht und als am Himmel kein Leuchten mehr zu sehen war zerbrach etwas, die Hoffnung. Es flog hinab und ließ sich auf dem Brunnen nieder, verzweifelt, aufgegeben. Es war noch nie in so einer Situation, woher soll es auch wissen was zu tun ist? In kindlicher Naivität konnten keine Lösungen entstehen. Es blieb ihm nur noch übrig sich zu ergeben, eins zu werden mit dem was alles verschlang und das eigene Licht wurde schwächer und langsam eins mit der Dunkelhei.

Akt 7 (Ende) - Glimmen

Das Lichtlein, schon fast erloschen, spürte die Dunkelheit an sich naggen. So sollte es nie sein, so sollte es nie enden, doch gibt es kenen anderen Weg mehr. Eine Krankheit die als Dunkelheit jedes Licht und jedes Leben verschluckt...doch...das Lichtlein leuchtete noch immer und die Glühwürmchen leuchtete auch...also...vieleicht verschlang die Dunkelheit Licht, doch die Dunkelheit brach es nicht. Das kleine Licht ging alle Möglichkeiten durch nach dieser Erkennis, es wuchs förmlich an jener Erfahrung nach und nach heran und wurde unbewusst größer und stärker, obwohl es nur ein schwaches kleines Lichtlein war. Das Lichtlein sich nicht bewusst was es immer mehr wurde stahlte nicht nur Licht, sondern auch Wärme aus und konnte nicht wissen oder fühlen, das das Holz des Dachs des Brunnens langsam begang zu Glut zu bilden und schwach zu glimmen. Als das Lichtleich bemerkte was es nun war, stand schon die ganze Stadt in großen leuchtenden Flammen, von der Dunkelheit blieb nichts zu sehen. Das Lichtlein nun ein Licht, war das Glimmen in der tiefen Nacht, das die Stadt sich nur erhoffen konnte. Und der Weg für neues Leben war geebnet,

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